Wenn der Weg steinig wird, gehe ich weiter – Mein Werdegang als engagierte Pflegefachfrau
Chiara interessierte sich schon früh für den Pflegeberuf.
Schon in meiner Kindheit war mir klar, dass ich einen Beruf im Pflegebereich anstreben möchte. Meine Grossmutter, die viele Jahre im Altersheim gearbeitet hat, war eine grosse Inspiration für mich. Sie sagte immer, dass ich das Potenzial für einen Pflegeberuf habe. Ich habe schon immer gerne anderen Menschen geholfen. Diese Überzeugung prägte mich so sehr, dass ich mich nach meinem Schulabschluss sofort für ein Praktikum in einem Alterszentrum bewarb.
Herausforderungen im Alterszentrum
Im Alterszentrum erlebte ich viele herausfordernde Situationen. Doch je mehr ich gefordert oder sogar überfordert wurde, desto mehr wollte ich dranbleiben. Diese Erfahrungen motivierten mich, mich weiterzubilden. Sich Wissen aneignen, fand ich schon während meiner Schulzeit wichtig. So entschied ich mich nach dem Abschluss des Praktikums für die Lehre als Fachfrau Gesundheit, die ich in der Spitex, die zum Alterszentrum gehört, antreten konnte.
Ein unerwarteter Schicksalsschlag
Doch das Schicksal hatte andere Pläne für mich. Leider hatte ich einen schweren Unfall. Ich wurde auf dem Fussgängerstreifen von einem Motorrad angefahren und musste drei Monate stationär im Spital verbringen. Leider wollte mein damaliger Betrieb mich nach der Genesung nicht weiterbeschäftigen. Ich wollte aber unbedingt weiter diesen Beruf ausüben. So liess ich mir von meinem Berufsschullehrer eine Liste von 60 Lehrbetrieben geben, welche Lehrstellen in diesem Bereich im Kanton Zürich anboten. Diese Liste telefonierte ich ab, bis ich schliesslich eine neue Lehrstelle als Fachfrau Gesundheit in einem Pflegeheim fand.
Ein neuer Anfang
Der neue Lehrbetrieb war fantastisch! Ich konnte nach dem Unfall zunächst in einem reduzierten Pensum arbeiten und nach und nach wieder mehr Verantwortung übernehmen. Besonders dankbar war ich für meine Berufsbildnerin, die mir in dieser Zeit eine grosse Unterstützung war. Ich bin überzeugt, dass die Wahl der richtigen Berufsbildnerin oder des Berufsbildners entscheidend für den Erfolg in der Ausbildung ist. Gerade im jungen Alter sind diese Personen Mentoren, welche gute Ratschläge geben können.
Ausbildungen und Weiterbildungen
Nach meinem Lehrabschluss wollte ich mein Wissen erweitern und entschied mich für ein Studium an einer Höheren Fachschule. Während des Studiums konnte ich in einer Langzeitinstitution arbeiten. Nach der Ausbildung verliess ich diese Langzeitinstitution und wechselte in eine geschützte Organisation. Daneben absolvierte ich zahlreiche Weiterbildungen im Beruf. Ich bin eine wissbegierige Person, die sich gerne mehr Wissen aneignet. Im Pflegeberuf hat man nie ausgelernt!
Chiara ist wissensbegierig und bildet sich stetig weiter.
Aufstieg zur Co-Leitung in der Rehaklinik Zihlschlacht
Im Mai 2022 übernahm Chiara eine Leitungsfunktion auf der Station Wilen der Rehaklinik Zihlschlacht.
Im Mai 2022 wurde mir die Co-Leitung der Station Zelgli der Rehaklinik Zihlschlacht angeboten. Eine Leitungsfunktion zu übernehmen, reizte mich sehr. Die Bedingungen dazu sind in der Rehaklinik Zihlschlacht optimal: Die Klinik fördert die Aus- und Weiterbildung ihrer Mitarbeitenden vorbildlich. Mir wurde für die Leitungsfunktion nahegelegt, ein Certificate of Advanced Studies (CAS) zu absolvieren, um mir neben den praktischen auch das theoretische Wissen zur Personalführung anzueignen. Die Rehaklinik Zihlschlacht machte mir für den CAS ein tolles Angebot und ich unterschrieb einen Weiterbildungsvertrag. Dieser ermöglichte es mir, den CAS zu machen, während die Rehaklinik die Kosten für die Ausbildung bezahlte. Dafür bin ich sehr dankbar!
Die Bedeutung der Weiterbildung
Für die Rehaklinik Zihlschlacht und auch die gesamte VITREA Schweiz Gruppe ist es vorteilhaft, wenn sich die Mitarbeitenden regelmässig weiterbilden. Meine CAS-Abschlussarbeit schrieb ich über die Station Zelgli, was es mir ermöglichte, das theoretische Wissen direkt in der Praxis anzuwenden.
Das finde ich sehr gut, denn so profitiert die VITREA Schweiz Gruppe an allen Standorten auch vom theoretischen Wissen ihrer Mitarbeitenden, nachdem sie diese aktiv unterstützt hat. Nach dem CAS war ich in verschiedenen Stationen der Rehaklinik Zihlschlacht als Stationsleitung aktiv.
Das theoretisch erworbene Wissen kann Chiara gleich in der Praxis anwenden.
Ein grosser Schritt – die Reise um die Welt
Eine wichtige Voraussetzung für mich, bevor ich in die Rehaklinik Zihlschlacht kam, war die Möglichkeit, im Jahr 2024 eine längere unbezahlte Auszeit zu nehmen. Dies hatte ich bereits im Vorstellungsgespräch angesprochen. Glücklicherweise bietet die VITREA Schweiz Gruppe den Vorteil, dass solche unbezahlten Auszeiten besprochen werden können und oft möglich gemacht werden. Mein Ehemann wollte nämlich unbedingt mehrere Länder bereisen, und ich wollte dafür unbedingt heiraten. So schlossen wir einen hervorragenden Kompromiss: Wir heiraten und bereisen mehrere Länder!
Rückkehr zur Rehaklinik Zihlschlacht
Während der gesamten Zeit hielt ich gelegentlich Kontakt mit Personen aus der Rehaklinik Zihlschlacht per Telefon. Manchmal hatten sie Fragen zu einem Fall, oft war es jedoch einfach das Interesse an meinen Reiseerlebnissen.
Während der ganzen Reise hatte Chiara Kontakt mit Kolleginnen und Kollegen aus der Rehaklinik Zihlschlacht.
Für jemand von aussen ist das vielleicht schwer zu verstehen, aber der Pflegeberuf ist ein sehr sozialer Beruf und in vielen Pflegestationen entwickeln sich Freundschaften. Die Gefühlswelten sind intensiver als in anderen Berufen, das schweisst zusammen. Es interessiert daher meine Kolleginnen und Kollegen natürlich, was ich auf der Reise so erlebte.
Ein starkes Team
Seit meiner Rückkehr arbeitet ich wieder in einer Leitungsfunktion auf der Station Wilen der Rehaklinik Zihlschlacht. Das Wichtigste bei einem Pflegeteam ist das Zwischenmenschliche. Man erlebt so viele herausfordernde Situationen jeden Tag. In der Rehaklinik Zihlschlacht empfinde ich den Umgang untereinander als sehr wohlwollend.
Zudem hat eine Rehaklinik den Vorteil, dass es viele verschiedene Pflegestationen gibt. Falls es in einer Station einmal an einem Morgen zu wenig Pflegefachpersonen gibt, kann Unterstützung von anderen Stationen angefragt werden. In einer Rehaklinik hat man als Pflegefachperson das Ganzheitliche. Ich kann die Rehaklinik Zihlschlacht als Arbeitgeber sehr empfehlen.