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22.09.2023

«Das Projekt ist eine Herzensangelegenheit von mir»

Das Rehazentrum Zürich Seefeld ist nun etwas mehr als sechs Monate am neuen Standort an der Bellerivestrasse 203. Wir haben Dino De Bon, Geschäftsführer des ambulanten Bereichs und Leiter des Rehazentrums, einige Fragen gestellt und sehr interessante Antworten erhalten.

Text: Nino Forrer
Rezeption im VITREA Rehazentrum Seefeld mit Empfangstheke und Mitarbeitender im hellen Eingangsbereich.

Nun ist das Rehazentrum Zürich Seefeld seit ca. 6 Monaten am neuen Standort. Wie ist deine Gefühlslage?

Ich bin sehr zufrieden. Die ersten Monate waren noch geprägt von kleineren Verbesserungsarbeiten und der Fertigstellung des ambulanten Rehazentrums Zürich Seefeld. Seit der Eröffnungsfeier im April 2023 können wir uns aber voll auf den Patientenbetrieb konzentrieren. Es freut mich sehr, dass das Zentrum sehr gut bei den Patientinnen und Patienten ankommt und unsere Angebote ihnen helfen.

Dino De Bon

VITREA Geschäftsführer

Ambulanter Bereich

Was gefällt dir besonders gut?

Gerade die breite Aufstellung der Therapien, die Verknüpfung zwischen konventionellen Therapien und Robotik wie auch das Fachwissen, welches von den stationären Rehakliniken einfliesst, machen das ambulante Rehazentrum Zürich Seefeld einzigartig. Dass die Planung dafür aufgegangen ist, gefällt mir sehr.

Welche Therapieangebote waren in den 6 Monaten besonders begehrt?

Der Aufbau des Rehazentrums ist schrittweise geplant. Wir nehmen nach und nach neue Therapien ins Leistungsangebot auf. Gestartet sind wir mit Physiotherapie, Ergotherapie und Sporttherapie. Im April 2023 haben wir das Angebot um Ernährungsberatung erweitert; seit Kurzem bieten wir auch neuropsychologische Therapien an.

Wo wird das Rehazentrum Zürich Seefeld nach einem Jahr stehen?

Wir streben verschiedene Versorgungsmodelle für ambulante neurologische Therapien an. Hierfür sind wir seit längerem intensiv mit Kostenträgern in Gesprächen betreffend einer ambulanten neurologischen Intensivtherapie. Das Modell ist eine Alternative zu einem stationären Aufenthalt. Gerade für Patientinnen und Patienten ohne Spitalbedürftigkeit sowie jüngere Patientinnen und Patienten können wir so ein Reha-Setting im gewohnten Umfeld bieten. Es freut uns sehr, dass wir hier eine Einigung mit den Kostenträger finden konnten und dass wir uns aus gesundheitspolitischer Sicht gewinnbringend an der zukünftigen Versorgung beteiligen können.

Das Zentrum ist gut vernetzt mit der Anbindung an die ZHAW, Ausbildungsstätte der Therapeutinnen und Therapeuten sowie auch mit dem Ärztenetzwerk der Bellevue Medical Group. Wie äussert sich das nun im Therapiealltag?

Es war uns stets wichtig, breit vernetzt zu sein und einen Beitrag an die Ausbildung der Studierenden zu leisten. Wir hatten nun im Frühsommer einen kompletten Studienjahrgang der Physiotherapie bei uns im Zentrum. Es ist eine betriebliche Herausforderung, so viele Studierende parallel zum Therapiealltag zu koordinieren. Das macht aber viel Spass. Wir werden dadurch fast tagtäglich mit kritischen Fragen konfrontiert und versuchen, uns so auch stets zu verbessern. Das Gleiche gilt auch für den Austausch mit den ärztlichen Zuweisern. Gerade die neuen Therapiegeräte oder Konzepte benötigen auch einen Dialog für das Verständnis. Wir sehen uns auch hier in einer Vorreiterrolle und sind darum überzeugt, dass es sich lohnt, diese «Extrameile» zu gehen.

Was wünscht du dir für die Zukunft des Rehazentrums Zürich Seefeld?

Das Projekt ist eine Herzensangelegenheit von mir, ich verbinde den Standort mit sehr vielen Emotionen. Ich kann mich erinnern, als wir den Kick-off für das Projekt hatten. Meine Vorfreude sowie meinen Enthusiasmus für das Projekt sind vermutlich auf den einen oder anderen übergeschwappt. Wir hatten bereits am alten Ort eine ganz spezielle Atmosphäre im Zentrum, welche wir nun auch mit einem grösseren Team im Seefeld haben. Diese Einstellung, den Groove, die Positivität und den Humor; ich denke, das spüren die Patientinnen und Patienten und hat einen entscheidenden Einfluss auf den Therapieerfolg. Ich wünsche mir darum für die Zukunft, dass das Rehazentrum Zürich Seefeld weiterhin vielen Menschen Freude bereitet und die Lebensqualität dadurch positiv beeinflusst wird.

Leistungen des Rehazentrums Zürich Seefeld

Im Rehazentrum Zürich Seefeld werden ständig neue Therapieangebote aufgebaut.